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«Ewiger Zyklus» - Ein modern-folkloristisches Theaterstück

gespielt von Kindern aus Chuzir, einem kleinen Ort auf der Insel Olchon im Baikalsee

Einen kleinen Eindruck von dem Besuch der Theatergruppe aus Chuzir in Dresden im Mai 2006 gibt es hier zu sehen>>

Das Stück beschäftigt sich mit Einzigartigkeit der slawischen Kultur Sibiriens und versucht diese zu verstehen und zu erklären. Aus dem Blickwinkel eines heidnischen Menschen werden jahrhundertealte biologischen Rhythmen des Lebens durch einfache zyklische Einheiten, wie zum Beispiel ein Jahr dargestellt. Neben Kalenderbräuchen, Spielen und Liedern spielen vor allem folkloristische Elemente eine wichtige Rolle.

Die Zuschauer sind aufgefordert aktiv am Spektakel teilnehmen und keine Angst vor einem Kontakt mit den jungen Darstellern aus Sibirien zu haben. Zögern gibt's nicht!

In unserem Stück werden viele verschiedene Symbole verwendet. Wenn Sie sich mit ihrer Bedeutung schon im vor hinein bekannt machen, können Sie das Geschehen auf der Bühne viel besser verstehen.

Die Hauptelemente der slawischen Symbolik:

Bitte schenken Sie auch den Kostümen und Requisiten Beachtung, dies wird Ihnen helfen die Bedeutung des Stücks vollkommen zu erfassen.

Darsteller:

Hauptrolle: Jewgenija Derewnina
Nebenrollen: Jelena Akolowskaja, Tatjana Baginowa, Jekaterina Winogradowa, Aleksandra Winogradowa, Julija Markowa
Kostüme: Nadeschda Kusmizkaja, Olga Jewdokimowa, Tatjana Golobokowa
Regie: Wladislaw Stain
Projektleiter: Nikita Bentscharow

Ort

1. Mai 2006
Weinbergkirche Dresden in Pillnitz
Das Frühlingfest der Kirche beginnt 12:00 Uhr und gegen 15:30 treten die Schüler aus Chuzir auf.

Die Insel Olchon ist die größte Insel im Baikalsee und gilt als Zentrum des Schamanismus in Sibirien. Unmittelbar bei dem 1000 Seelen Örtchen Chuzir befindet sich die Schamanka, ein kleiner wunderschöner aus dem Baikal herausragender Felsen, der als heiligster Ort ganz Sibiriens gilt. In Chuzir selbst scheint die Zeit auf den ersten Blick stehen geblieben zu sein, erst seit August 2005 gibt es Strom, noch immer wird das Wasser aus dem Baikalsee geholt und sind asphaltierte Straßen gänzlich unbekannt. Dafür wird der Ort umrahmt von einer grandiosen Natur, ohne Regen und mit Sonne satt.

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