Sabaikalski Nationalpark
Die Nationalparkverwaltung des Sabaikalski Nationalparks in Ust-Bargusin war von Anfang an dabei und so ist es auch nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr hier 7 Camps stattfinden werden.
Aber nicht alle Camps finden am selben Ort statt und auch die notwendigen Anforderungen sind sehr unterschiedlich. Ein Teil der Camps findet auf der Halbinsel Swjatoi Nos am Ufer des Baikalsees zwischen Monachowo und den heißen Quellen in der Bucht Smenaja statt. Bereits seit letztem Jahr wird dort der bereits bestehende Wanderweg entlang der Küste saniert bzw. neu gebaut und auch in diesem Jahr gibt es noch einiges zu tun, gehört der Wanderweg doch zu den beliebtesten am Baikalsee. Neu gebaut werden soll auch eine Infostation des Nationalparkes in Monachowo. Das Grundgerüst des Blockhausses steht bereits, aber noch ist viel zu tun, bevor Besucher hier wichtige Informationen über den Nationalpark erhalten und in einem Matratzenlager ihr müdes Haupt betten können. Bisher gibt es hier praktisch gar keine "offizielle" Möglichkeit ohne Zelt zu übernachten.
Wesentlich anstrengender ist die Arbeit bei der Erhaltung eines Wanderpfades von Bargusin entlag des "Bolschoi Schiwuirku" Flusses bis zum Ufer des Baikalsees (etwas auf der Höhe der nördliche Spitze der Halbinsel Swjatooi Nos). Der Pfad führt über teilweise sehr steile und bis zu 1500m hohe Gebirgspässe in einem noch unerschlossenen Gebiet. Die Wegstrecke ist ca. 25 km lang. Das Camp hier wird kein festes Lager haben, sondern ständig weiterziehen. Alle Teilnehmer müssen deshalb die gesamte Ausrüstung sowie die notwendigen Lebensmittel im Rucksack tragen. Am Ende sollte dann ein Schiff der Nationalparkverwaltung auf die Gruppe warten, denn bisher gibt es nur diesen einen Weg dorthin!
Nicht bei allen Camps ist aber eine derartige Wanderung Teil der Arbeit. Gleichwohl bieten sich vor allem von Monoachowo oder Kurbulik aus herrliche Wanderungen in die Bergwelt der Halbinsel von Swajtoi Nos an. Anstrengend aber sehr zu empfehlen ist ein Ausflug auf den 1870m hohen Markowo, dem höchsten Punkt der Halbinsel. Von dort hat man, schönes Wetter vorausgesetzt, einen grandiosen Blick über den Baikalsee bis zu den Uschkani Inseln bzw. der Insel Olchon.
