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Das Kloster von Posolsk

Die Klosteranlage liegt im gleichnamigen Dorf südlich des Selenga Deltas. Die Gründung des Dorfes basiert auf einem weit weniger friedlichen Ereignis, als man dies für ein Kloster annehmen sollte. In dieser Gegend wurde nämlich 1661 (dem Gründungsjahr von Irkutsk) ein Gesandter des Zaren Jerofej Zabolotskij von Kosaken ermordet. Zur Erinnerung an den Mord wurde später das Kloster sowie der Ort gegründet. Das Wort Posol bedeutet Botschafter und der Name wurde später auch zum Programm. Denn das Kloster entwickelte sich zu einem wichtigen Stützpunkt für alle diplomatischen Missionen dieser Zeit sowie zum Zentrum der Christianisierung in dieser Region. Mit der 1778 geweihten Erlöserkirche auf dem Klostergelände, dem damals östlichsten steinernen Kirchenbau Russlands, manifestierte sich diese herausragende Stellung auch architektonisch.

Zu Sowjetzeiten wurden wie überall in der Sowjetunion die Gebäude zweckentfremdet und zerfielen zusehends. Erst im Jahre 2000 zogen wieder erste Mönche hinter die Klostermauern und dank eines großzügigen burjatischen Sponsors kann die Kirche langsam wieder aufgebaut werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten findet der Aufbau breite Unterstützung in der Bevölkerung vor Ort und so entwickelt sich die Sanierung des Klosters auch zu einem Vorbildprojekt im Rahmen des Baus des "Great Baikal Trail".

Anreise & Unterkünft

Elektritschka Haltepunkt: Baikalski Priboi

Unterkünfte:
Trubasa "Berezka", Telefon: 030138-92317

Trubasa "Podlemore", Telefon: 03012-445846

Elektritschka Haltepunkt: Kultusnaja

Hotel und Ferienhäuser "Kultusnaja", Telefon: 03012-282165

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